ENTSTEHUNG

Im Oktober 2013 gab es eine Buchlesung in der Bibliothek in Berlin Lichtenberg.

Das Thema war die Erkrankung Parkinson. Es stellten sich drei Damen vor, welche alle an Parkinson erkrankt waren und gemeinsam ein Buch herausgebracht haben. In diesem Buch beschrieben Sie wie es ihnen mit der Erkrankung geht, wie sie das Leben meistern, wie die Umwelt reagiert und, und, und. Die Lesung war gut besucht und am Ende konnten Fragen gestellt und über das Gehörte diskutiert werden.

Schnell kamen Fragen nach Selbsthilfegruppen für jüngere Erkrankte auf. Die schon lange bestehenden Gruppen in den einzelnen Stadtteilen sind doch meißt überaltert. Die Belange und Interessen der jüngeren Menschen unterscheiden sich doch gravierend von den der älteren Generation. So drehen sich doch unsere Fragen und Anliegen, außer um die Krankheit und deren Behandlung, auch um unsere Kinder, den Arbeitsplatz, die Familie, Freizeitaktivitäten, Urlaubsfahrten und vieles mehr.

Spontan fanden sich fünf Personen zusammen, die sich dann regelmäßig in einem Cafe trafen, um sich zu unterhalten und auszutauschen.

Die Mitarbeiter der Bibliothek stellten uns dann einen Raum zur Verfügung, in dem wir uns 1x im Monat treffen konnten. 

Um  andere Erkrankte zu erreichen brauchten wir einen Namen und Flyer, worauf unsere Kontaktdaten zu finden waren.

Es entstand die Selbsthilfegruppe „Julipark“ = JUnge LIchtenberger PARKinsonerkrankte.

Durch Mundpropaganda gesellten sich nach und nach immer neue Menschen zu uns und die Gruppe wuchs.

Ende 2013 machten wir im Internet Bekanntschaft mit Jung und Parkinson e.V., da wir dort die besten und interessantesten Informationen zum Thema Parkinson erhielten. Dem Internetkontakt folgte ein persönliches Kennenlernen.

2014 bekamen wir für unsere monatlichen Treffen einen Raum in der Charité zur Verfügung gestellt, was wir dankend annahmen. Im Zuge der räumlichen Neuorientierung sollte sich auch der Name der Selbsthilfegruppe ändern. Grund hierfür war nicht allein der neue Standort für unsere Treffen, sondern auch das Ziel, für Jungerkrankte in Berlin und Brandenburg zu agieren und nicht nur für die Lichtenberger.

So wurde aus „Julipark“ die Selbsthilfegruppe „Jung und Parkinson Berlin“, kurz „JuP Berlin“.

Von den ursprünglich fünf Gründern der Gruppe sind inzwischen drei aus gesundheitlichen oder privaten Gründen ausgeschieden.

Die verbleibenden zwei Gruppengründer finden sich hier auf dieser Seite.

Das ist einmal Herr Holger Metzing und meine Wenigkeit, Kerstin Krolop.​​​​​​​